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19.05.2021

Wirksame Tipps gegen den Homeoffice Koller

Seit nun mehr als einem Jahr begleitet uns die Corona Pandemie nicht nur im Alltag, das Berufsleben ist schon lange nicht mehr das was es einmal war. Viele von uns stehen morgens wie gewohnt auf, machen sich für die Arbeit fertig und setzen sich dann vor Ihren Computer. Früher wäre man zur Haustür raus, ins Auto rein und mit diesem zur Arbeit gefahren. Heute sieht unser Arbeitsalltag aber ganz anders aus. Damit uns zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir euch hier einige nützliche Tipps gegen den Home-Office Koller zusammengefasst.

Wirksame Tipps gegen den Homeoffice Koller

Richte dir dein Arbeitsplatz so ein, wie du Ihn für angenehmes arbeiten benötigst

Durch die uns täglich begleitende Corona Pandemie haben viele von uns plötzlich einen anderen Arbeitsplatz bekommen. Beim einen ist es der Küchentisch und beim anderen der liebevoll eingerichtete Schreibtisch. Ein Umbruch wie dieser bietet uns die Möglichkeit zur Reflektion – Was brauche ich um auch von zuhause aus konzentriert und produktiv arbeiten zu können und mich wohlzufühlen?

Die neue Situation ist der perfekte Zeitpunkt, um sich genau über dieses Thema Gedanken zu machen. Denn im Home-Office hast du die Möglichkeit, dir eine nur auf dich abgestimmte Arbeitsumgebung zu schaffen.

Routinen helfen deinen Arbeitsalltag erfolgreich zu machen

Mit welcher Gewohnheit startest du morgens in Tag? Auch im Homeoffice, wenn wir die eigenen vier Wände zum Arbeiten nicht verlassen, ist es wichtig, genauso in den Tag zu starten, wie du es sonst, wenn du aus dem Haus gehst, auch machen würdest.

Nimm dir morgens die Zeit zu Frühstücken, eine Runde Sport zu machen, mit dem Hund spazieren zu gehen oder was auch immer du morgens normalerweise machst. Du solltest auf keinem Fall von der Bettkante direkt an den Schreibtisch stolpern.

Da du nun auch für dich eine passende morgendliche Rutine gefunden hast, stellt sich uns die nächste Frage – Wie beginnst du üblicherweise deinen Arbeitsalltag?

Um auch hier feste Rituale einzubauen, solltest du dich mal einige Minuten hinsetzen und überlegen, mit welchen Ritualen oder Aufgaben du morgens in deinen Arbeitsalltag starten könntest. Um das Gefühl zu bekommen, dich auf den Arbeitsweg zu machen, könntest du vor Arbeitsbeginn zum Beispiel einen kleinen Spaziergang durch die Wohnung, auf den Balkon oder ums Haus machen. Denn so machst du dich symbolisch auf den Weg zur Arbeit und bringst gleichzeitig deinen Kreislauf in Schwung.

Dasselbe gilt für das Arbeitsende. Da die räumliche Trennung zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice beim Arbeiten von zuhause aufgehoben ist, hilft auch hier ein Ritual dabei, deinen Arbeitstag erfolgreich und mit einem guten Gefühl zu beenden. Tipp: Fahre deinen Laptop oder Computer jeden Abend herunter und räume deinen Arbeitsplatz auf, als ob du im Büro wärst.

Klare Regeln verhindern eine Ablenkung

Man würde denken, zuhause ist man vor Ablenkung sicher. Aber Achtung! Genau hier lauern die kleinen und fiesen Ablenkungen hinter jeder Ecke. Wenn du in einer Wohngemeinschaft wohnst, solltest du deine Mitbewohnen klar darüber informieren, ab wann und wie lange du arbeitest und sie dich bitte nicht stören sollen. So verhinderst du eine Störung deines Arbeitsflusses.

Zwischendurch kurz Wäsche waschen – Geht das? Kleine Haushaltssachen solltest du am besten vor oder nach der Arbeit erledigen. Je weniger Unterbrechungen, desto eher kommst du in einen Flow. Bei zu vielen Unterbrechungen besteht die Gefahr, dass du am Ende das Gefühl hast, dass du 12h gearbeitet und trotzdem nicht alles geschafft hast.

Homeoffice bedeutet nicht gleich einsam sein

Im Büro ist es ein leichtes mit seinen Arbeitskollegen in Kontakt zu bleiben. Dank Video Call, Telefonaten und Gruppen Chats ist dies aber auch im Home-Office möglich. So könntet Ihr euch ja täglich oder wöchentlich zu einer bestimmten Zeit (z.B. der täglichen Pause) in kleinen oder grösseren Gruppen zum Video Call verabreden.

Bewusste Pausen schaffen neue Kraft für neue Aufgaben

Im Home-Office Pause machen – Wie soll das gehen? Genauso, wie du es im Büro auch machen würdest. Nimm dir gezielt min. 30 Minuten Mittagspause in der du bewusst deinen Arbeitsplatz verlässt, etwas isst und vielleicht noch eine kleine runde ums Haus gehst.

Positiv bleiben – In den meisten Tätigkeiten ist die Produktivität im Homeoffice höher als im Büro

Aber ist man im Home-Office nicht total unproduktiv? Ganz im Gegenteil – In den heimischen vier Wänden kann die Produktivität bis zu 19% höher sein als im Büro. Sogar 83% der Unternehmen, welche Ihren Mitarbeitenden Home-Office anbieten, sagen, dass die Produktivität nach der Einführung des arbeiten von zuhause aus deutlich gestiegen ist.

Zudem ist der eingesparte Fahrtweg noch ein positiver Nebeneffekt des Home-Office. So bleibt dir zum Beispiel deutlich mehr Zeit für dich, deine Hobbys, deinen Partner oder deine Partnerin sowie deine Familie und deine Kinder übrig. Denn dass du momentan nicht im Büro arbeitest, kann deine Lebensqualität positiv beeinflussen.

Home-Office mit Kindern oder pflegebedürftigen Familienmitgliedern – Ja, das geht!

Wie in jedem Unternehmen gibt es überall Arbeitnehmer und Arbeitsnehmerinnen mit Frau, Mann und Kindern zuhause. Kinder die jetzt 24/7 zuhause sind, brauchen sehr viel Aufmerksamkeit. Für sie sind Besprechungen und Meetings völliges Neuland. Wir können ihnen versuchen zu erklären, wann wir Zeit für sie haben, doch meistens wollen sie genau zu den Zeiten etwas von uns, wo wir wegen unseres Jobs keine Zeit für sie haben.

Genau aus diesem Grund ist ganz klar, Eltern mit Kindern machen hier gerade einen der wichtigsten Jobs. Das gilt natürlich auch für alle anderen, die sich um ihre Angehörigen jeden Alters kümmern müssen, da diese ohne fremde Hilfe nicht durch den Alltag kommen würden.

Was ist mit all den Aufgaben aber nun am wichtigsten? Teilt euch eure Aufgaben nach Prioritäten ein und seit euch im Klaren, dass ihr wahrscheinlich nicht alles schaffen werdet. Das stetige Abwägen, was jetzt wirklich wichtiger ist, führt euch wie ein Kompass durch die Krise.

Und das wichtigste zum Schluss – schätzt die Quality Time die ihr mit euren Kindern verbringen dürft. Denn eines ist ganz klar – Kinder schätzen alles, was sie an Liebe und Aufmerksamkeit bekommen können. Auch die kleinsten verstehen was Wertschätzung bedeutet. Setzt euch also abends nach getaner Arbeit gemeinsam hin und schreibt zusammen auf, was ihr heute alles Schönes erlebt habt und plant parallel dazu gleich die Unternehmungen für die kommenden Tage mit.

Fazit:

  • Richte dir deinen Arbeitsplatz so ein, dass du dich wohl daran fühlst, angenehm arbeiten und produktiv sein kannst.
  • Rutinen helfen dir deinen Arbeitsalltag zu strukturieren, voller Energie hinein zu starten und abends entspannt ausklingen zu lassen.
  • Klare Regeln verhindern Ablenkung und eine Störung des Arbeitsflusses.
  • Durch Video Calls, Gruppenchats und Telefonat bleibst du mit deinen Arbeitskollegen in Verbindung.
  • Bewusste Pausen geben dir neue Kraft für anspruchsvoll Aufgaben.
  • In den heimischen vier Wänden kann deine Produktivität bis zu 19% höher als im Büro sein.
  • Auch mit Kindern und pflegebedürftigen Familienmitgliedern ist Home-Office möglich.
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