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04.01.2026

Mein Auslandsaufenthalt zu planen ist wie mein Koffer zu packen

Egal ob du die Schweiz für einen kurzen Sprachaufenthalt, einen längeren Auslandsaufenthalt oder eine Weltreise verlässt, ohne Vorbereitung und Planung geht’s nicht. Um dir aber schon etwas Recherche abzunehmen, haben wir dir ein paar wichtig Punkte die es zu beachten gilt
nachfolgend zusammengefasst.

Mein Auslandsaufenthalt zu planen ist wie mein Koffer zu packen

Eine gute Planung ist das halbe Leben
Bei 195 verschiedenen Länder auf 148.94 Millionen Quadratkilometer Fläche ist es nicht erstaunlich, dass das bereisen der Welt bei vielen Schweizerinnen und Schweizer ganz oben auf ihrer Bucket-List anzutreffen ist. Egal ob du aus persönlichen oder beruflichen Gründen verreisen möchtest, ein wirklich wichtiger Punkt findest du in jeder Reise – Die Planung.

Grundsätzlich gilt: Je gründlicher du dich darauf vorbereitest, desto besser läuft es unterwegs für dich.

Aber nun zu den Basics der Reiseplanung – Hast du bereits alles notwendig zusammen? Mit in deine Tasche der Planung sollte auf alle Fälle folgendes:

  • Der Reisepass: Für die Ein- und Ausreise in ein anderes Land ist ein gültiger Reisepass / eine gültige Identitätskarte unumgänglich. So empfehlen wir dir bereits vor der Detaillierten Planung zu prüfen, ob dein Pass / deine ID noch und über die Reise hinaus gültig ist.
  • Anderes Land, andere Einreisebestimmungen: Während du in Europa mit einer ID bereits sehr weit kommst, brauchst du für Länder wie Grossbritannien, Indien, Vietnam und einige mehr ein ETA oder Visum. Da auch hier kein Schutz auf Beständigkeit besteht, ist es wichtig, die aktuellen Bestimmungen vor Reiseantritt zu prüfen.
  • Schutz vor Krankheiten: Neben der Erfüllung bestimmter Einreisebestimmungen solltest du dich auch über notwendige Impfungen informieren. Ohne einen nachgewiesenen Impfschutz darfst du gewisse Länder nicht betreten.
  • Geld muss man sich erst verdienen: Wenn du während deines Aufenthaltes vor hast für die Bestreitung deines Unterhalts zu arbeiten, benötigst du eine Arbeitserlaubnis. Diese muss ebenfalls vorzeitig beantragt werden.
  • Versichert ist nur wer ausreichend versichert ist: Da es auch vorkommen kann, dass du während deiner Weltreise auf einen Arzt angewiesen bist, solltest du unbedingt deine Versicherungspolice (Krankenkasse und Umfallversicherung) sowie Haftpflichtversicherung für Schäden an fremdem Eigentum prüfen.
  • Geld ist nicht gleich Geld: Um nicht irgendwann auf dem trockenen zu sitzen, empfehlen wir dir, Kontakt mit deiner Bank aufzunehmen. Deckt die Gültigkeit deiner Karte deine Reise ab? Wie hoch sind die Gebühren im Ausland? Etc.
  • Autofahren geht nur mit dem richtigen Dokument: Um während deines Aufenthalts auch mit dem Auto unterwegs sein zu können, solltest du dich erkundigen, ob du im gewählten Zielland für das Fahren eines Fahrzeugs einen internationalen Führerschein benötigst.
  • Mit den richtigen Dokumenten ist es einfacher: Für ein rasches weiterkommen, solltest du stets die passenden Dokumente vorliegend haben. Zur Sicherheit solltest du im Notfall eine Kopie davon bei dir tragen.

Weiter geht’s mit dem bürokratischen Teil
Je nach Dauer deines Aufenthalts solltest du neben der Organisation deiner Post, einer An- bzw. Abmeldung auch die nachfolgenden Punkte nicht ausser Acht lassen:

  • Wohnsitz Änderung: Abhängig von der Dauer deines Aufenthalts gilt es zu klären, ob du dich während diesem in deinem Gastland anmelden musst. In einigen Ländern ist es vorgeschrieben sich vorgängig bei den Behörden zu registrieren.
  • Steuerpflicht: Sollte eine Meldepflicht im Gastland bestehen, kann es sein, dass du dein Einkommen vor Ort versteuern musst.
  • Post und Kommunikation: Da die Postzustellung während deiner Abwesenheit nicht einfach eine Pause einlegt, solltest du dich frühzeitig um einen Nachsendeauftrag oder eine alternative Postzustellung kümmern. Um bei Fragen und Hilfegesuchen einen Ansprechpartner zu haben, ist es immer gut auch während der Abwesenheit Kontakt zu Familie und Freunden zu pflegen.
  • Kultur kennenlernen: Mache dich mit den kulturellen Gepflogenheiten und Gesetzen deines Gastlandes vertraut. So vermeidest du Missverständnisse und knüpfst schneller Kontakt zu einheimischen.
  • Die Notfallkarte: Notiere dir für allfällige Notfälle stets die Adresse der vor Ort ansässigen Schweizer Botschaft oder Konsulat. Im Falle eines Notfalls weisst du dann bereits an wen du dich wenden kannst.
  • Zurück in die Heimat: Informiere dich rechtzeitig vor deiner Rückkehr über allfällige Änderungen zur Einreise, Wohnsitzanmeldung und andere Administrative Anforderungen.

Für einen reibungslosen Ablauf ist es ratsam sich frühzeitig um alles notwendigen Punkte zu kümmern.

Vor- und Nachteil deiner Abmeldung in der Schweiz
Gerade bei längeren Aufenthalten solltest du gut abwägen ob es sich allenfalls nicht lohnen würde sich in der Schweiz abzumelden. Ohne bürokratischen Aufwand wirst du deine Abmeldung sicherlich nicht hinter dich bringen, dafür profitierst du auf der anderen Seite von weniger Verpflichtungen. Folgendes könnte bei einer Abmeldung also von Vorteil oder Nachteil für dich sein:

Deine Vorteile bei einer Abmeldung:

  • Keine Steuerpflicht in der Schweiz
  • Vermeidung von Doppelbesteuerung
  • Keine Vertraglichen Bindungen mehr (Mietervertrag, etc.)
  • Freiheit und Kulturelle Erfahrung
  • Und vieles mehr…

Deine Nachteile bei einer Abmeldung:

  • Bürokratischer Aufwand bei der An- und Abmeldung
  • Verlust deines Wohnsitzes / deiner Wohnung
  • Geänderte Versicherungsbedingungen bei der Neuanmeldung
  • Ohne das einzahlen von AHV-Beiträgen entstehen Beitragslücken
  • Ohne Erwerbstätigkeit wirst du von der Pensionskasse ausgeschlossen
  • Und vieles mehr…

Fazit zur An- oder Abmeldung:
Deine Entscheidung zur Abmeldung sollte gut überlegt sein und hängt von verschiedenen Faktoren, wie dem geplanten Aufenthaltsort, den persönlichen Lebensumständen und deinen langfristigen Zielen ab. Es ist ratsam, dich vorab umfassend zu informieren und gegebenenfalls rechtlichen oder steuerlichen Rat einzuholen.

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