Neuigkeiten rund ums Einlagern
Die 8 häufigsten Fehler beim Einlagern und wie Sie sie vermeiden
Ob beim Umzug, einer Renovation oder einfach, weil zu Hause der Platz knapp wird – ein Lagerraum schafft wertvollen Freiraum. Damit deine Möbel, Erinnerungsstücke oder Geschäftsunterlagen aber auch nach Monaten oder Jahren noch in einwandfreiem Zustand sind, kommt es auf die richtige Vorbereitung an. Die meisten Schäden entstehen nämlich nicht im Lagerraum selbst, sondern bereits beim Einpacken und Verstauen. Mit ein wenig Planung lassen sich diese Fehler, für die Einlagerung deines Eigentums, jedoch ganz einfach vermeiden. Wir zeigen dir, worauf du achten solltest.

Kartons zu schwer packen
Wer möglichst wenige Kartons verwenden möchte, neigt schnell dazu, diese bis oben hin mit Büchern, Geschirr oder Ordnern zu füllen. Das Problem dabei: Zu schwere Kartons lassen sich kaum noch tragen, reissen leichter und können beim Stapeln beschädigt werden oder sogar andere Kartons zum Einsturz bringen.
Als Richtwert gilt ein maximales Gewicht von rund 20 Kilogramm pro Karton. Schwere Gegenstände gehören daher immer nach unten, leichtes und zerbrechliches Hab und Gut nach oben. Verwenden Sie beim Einlagern Ihrer Gegenstände möglichst stabile Umzugskartons, damit diese auch bei längerer Lagerung ihre Form und Stabilität behalten. Verschliessen Sie die Kartons sorgfältig mit hochwertigem Klebeband, damit sie sich beim Transport oder Stapeln nicht ungewollt öffnen.
Unser Tipp: Beschriften Sie jeden Karton gut sichtbar mit seinem Inhalt. Das erleichtert Ihnen das Wiederfinden Ihrer Gegenstände und spart einiges an Zeit ein.
Möbel ohne entsprechenden Schutz einlagern
Ein Tisch, der einfach in den Lagerraum gestellt, oder ein Sofa, das ohne Schutzfolie eingelagert wird, kann mit der Zeit Schaden nehmen. Staub, Kratzer oder Druckstellen entstehen oft schneller, als man denkt.
Schützen Sie Ihre Möbel deshalb immer mit Decken, speziellen Möbelhüllen oder Luftpolsterfolie. Um den verfügbaren Platz optimal zu nutzen, empfiehlt es sich, grosse Möbelstücke – sofern möglich – zu zerlegen und in Einzelteilen einzulagern. Das spart Platz und erleichtert den Transport.
Schrauben und andere Kleinteile sollten Sie in einem kleinen, beschrifteten Beutel aufbewahren und direkt am entsprechenden Möbelstück befestigen. So geht beim späteren Aufbau nichts verloren.
Feuchtigkeit unterschätzen
Feuchtigkeit gehört zu den grössten Risiken bei einer längeren Einlagerung. Werden Gegenstände feucht eingelagert, können unangenehme Gerüche, Schimmel oder Materialschäden entstehen.
Achten Sie deshalb besonders darauf, dass Kleidung, Schuhe, Gartenmöbel oder Sportausrüstung vollständig trocken sind, bevor Sie sie einlagern.
Das gilt auch für Kühlschränke und Waschmaschinen. Reinigen und trocknen Sie die Geräte vor der Einlagerung gründlich und lassen Sie die Türen leicht geöffnet. So kann die Luft zirkulieren und es bildet sich keine Feuchtigkeit im Innenraum.
Den verfügbaren Platz nicht optimal nutzen
Viele stellen Kartons und Möbel einfach dort ab, wo gerade Platz ist. Oft führt diese Art des Einräumens dazu, dass der Lagerraum schnell voll wirkt, obwohl noch viel Stauraum ungenutzt ist. Nutzen Sie deshalb auch die Höhe des Lagerraums. Durch das Stapeln von Kartons gewinnen Sie wertvollen Platz.
Unser Tipp: Verwenden Sie hochwertige und stabile Kartons. Platzieren Sie die schwersten Kartons zuunterst und stapeln Sie die leichteren darüber. Planen Sie ausserdem einen schmalen Gang ein. So erreichen Sie auch die hinteren Kartons jederzeit, ohne den gesamten Lagerraum ausräumen zu müssen.
Häufig benötigte Gegenstände ganz hinten verstauen
Wer kennt es nicht? Kaum ist alles eingelagert und verstaut, wird plötzlich doch noch etwas aus dem hintersten Karton benötigt. Damit Sie in diesem Fall nicht den ganzen Lagerraum ausräumen müssen, sollten Sie häufig benötigte Gegenstände möglichst in Griffnähe platzieren.
Mit einer guten Planung beim Einräumen sparen Sie später viel Zeit und vermeiden unnötigen Aufwand.
Keine Inventarliste führen
Wenn Sie Ihren Lagerraum heute einräumen, erinnern Sie sich in einigen Monaten wahrscheinlich kaum noch daran, welcher Gegenstand sich in welchem Karton befindet. Gerade bei einer grösseren Einlagerung kann schnell der Überblick verloren gehen.
Mit einer einfachen Inventarliste behalten Sie jederzeit den Überblick. Viele unserer Kundinnen und Kunden ergänzen ihre handschriftliche Liste zusätzlich mit einer digitalen Version auf dem Smartphone. So haben Sie Ihre Inventarliste jederzeit griffbereit – auch unterwegs.
Empfindliche Gegenstände falsch verpacken
Gläser, Porzellan, Bilder oder elektronische Geräte benötigen bei der Einlagerung besondere Sorgfalt. Verwenden Sie ausreichend Polstermaterial und füllen Sie Hohlräume in den Kartons sorgfältig aus. So verhindern Sie, dass die Gegenstände während des Transports oder der Lagerung verrutschen und beschädigt werden.
- Bilder und Kunstwerke sollten – wenn möglich – stehend eingelagert werden.
- Elektronische Geräte bewahren Sie idealerweise in der Originalverpackung oder gut geschützt in Luftpolsterfolie auf.
Nehmen Sie sich für empfindliche Gegenstände lieber ein paar Minuten mehr Zeit. Eine sorgfältige Verpackung schützt Ihre Wertgegenstände und erspart Ihnen später unnötigen Ärger.
Verbotene oder ungeeignete Gegenstände einlagern
Nicht alles gehört in einen Lagerraum. Brennbare Flüssigkeiten, explosive Stoffe, Lebensmittel oder andere verderbliche Waren dürfen ebenso wenig eingelagert werden wie lebende Tiere.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Gegenstände eingelagert werden dürfen, lohnt sich ein Blick in die Lagerbedingungen oder eine kurze Nachfrage bei uns im Büro. So sind Sie stets auf der sicheren Seite und vermeiden unangenehme Überraschungen.
Den benötigten Lagerraum falsch einschätzen
Wer den benötigten Lagerraum zu knapp bemisst, muss später möglicherweise umräumen oder zusätzlichen Lagerraum dazu mieten. Doch auch das Gegenteil ist nicht ideal: Wer zu gross plant, bezahlt am Ende ungenutzten Platz mit.
Mit einer kurzen Bestandsaufnahme Ihrer einzulagernden Gegenstände lässt sich der passende Lagerraum meist schnell bestimmen. Oft überrascht es, wie viel Platz sich einsparen lässt, wenn Möbel zerlegt und Kartons sauber gestapelt werden.
Mit guter Vorbereitung bleibt alles bestens erhalten
Ein Lagerraum – egal ob extern oder hausintern – ist weit mehr als nur ein Ort, um Gegenstände einzustellen. Mit der richtigen Vorbereitung bleiben Möbel, Kleidung, Erinnerungsstücke oder Geschäftsunterlagen über lange Zeit geschützt und jederzeit griffbereit.
Die gute Nachricht: Die meisten Fehler lassen sich mit wenig Aufwand vermeiden. Wer sorgfältig packt, den vorhandenen Platz clever nutzt und sich im Voraus ein paar Gedanken über die Organisation macht, spart später Zeit, Geld und unnötigen Ärger.
Ganz gleich, ob Sie nur für wenige Wochen zusätzlichen Platz benötigen oder Ihre Gegenstände über einen längeren Zeitraum einlagern möchten – eine gute Vorbereitung ist der erste Schritt zu einer sorgenfreien Einlagerung.
Denn genau darum geht es: Platz zu schaffen, ohne sich Gedanken um die Sicherheit und den Zustand der eingelagerten Gegenstände machen zu müssen.
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